

I. Platzierungen NRW Landeswettberb Jugend forscht 2008/2009
Physik:
Vino Kogulan, Silas Denz und Fabian Fastenrath haben in Leverkusen den 3. Platz im Fachbereich Physik beim Jufo-NRW-Landeswettbewerb bei Bayer in Leverkusen gewonnen.
Thema: Dem Kugelblitz auf der Spur
Schon seit vielen Jahrhunderten gibt es Menschen, die behaupten Feuerbälle frei durch die Luft fliegen gesehen zu haben. Als wir dann in einem Spiegel Magazin einen Bericht über diese merkwürdigen „Feuerbälle“ oder auch „Kugelblitze“ fanden, wussten wir gleich, dass es die Sache wert ist, sie zu hinterfragen.
In diesem Artikel war die Rede von Zeugen, die behaupten, sie hätten „Kugelblitze“ gesehen. Unter anderem war auch die Rede von Professoren aus Berlin, die es geschafft hatten, unter extremen Energieaufwand einen künstlichen Kugelblitz zu erzeugen, indem sie durch einen kleinen Tropfen Wasser so viel Energie auf einmal jagen, dass ein Kugelblitz entsteht. Ein Versuch, der uns auf den ersten Blick extrem begeistert hat, denn wer träumt als kleiner Junge nicht einmal davon mit Feuerbällen durch die Gegend schießen zu können.
Es interessierte uns, ob es denn möglich ist, dass durch natürliche Energiezufuhr Kugelblitze entstehen können. Gibt es natürliche Kugelblitze oder ist alles nur ein Mythos?
Es ist ein sehr aktuelles Thema und erst seit kurzem gibt es wissenschaftliche Experimente zu Kugelblitzen. Dazu gibt es viele interessante Theorien und eventuell sogar unerforschte Gebiete.
Wir haben verschiedene Versuche mit Mikrowellen durchgeführt, und dabei kugelblitzähnliche Plasmagebilde erzeugt. Auch mit Hochspannung gelang es uns, aus Wasser Kugelblitze aufsteigen zu lassen.
Wir analysierten unsere Versuchsergebnisse und konnten sie erklären. Wir haben sie mit den Kugelblitzen, wie sie gemäß Zeugen in der Natur vorkommen sollen, verglichen.
II. Themen und Platzierungen Jugend forscht & Schüler experimentieren 2008/2009 (Regionalwettbewerb)
Ehrung für das Schlaun-Gymnasium: zweitbeste Schule 2009
Sonderpreis für die Schule, die erstmals über 150 Projekte realisiert hat.
1. Jugend forscht
Physik:
Silas Denz 16; Fabian Fastenrath 15; Vinoshan Kogulan 16
Dem Kugelblitz auf der Spur
Regionalsieg und Qualifikation für den Wettbewerb auf Landesebene vom 30.03. – 02.04.2009 bei Bayer in Leverkusen
Technik: Philipp Julius Behrendt 19
Entwicklung eines mobilen Geräts für technisches Gewässermonitoring
Will man die Qualität oder die Güte eines Gewässers bestimmen, so ist dies mit bloßem Auge kaum möglich. Eine Alternative sind aufwendige Laboruntersuchungen von Gewässerproben.
Doch ich möchte mit meinem Projekt einen anderen Weg gehen:
Mein Ziel ist es, sich von den stationären Messungen loszulösen und ein mobiles System zu schaffen, mit dem Gewässeruntersuchungen auf anderem Weg möglich sind und damit besonders interessant für die längerfristige Beobachtung und den Vergleich von Gewässern.
Zur Messung dient mir ein Fahrzeug, welches sich frei auf der Wasseroberfläche bewegen kann, dies ist mit einem Ultraschallsystem ausgestattet, mit dem man die Wassertiefe bestimmen kann.
Von den gewonnen Daten erhoffe ich mir eine schnelle und unkomplizierte Auswertung, um damit einen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung vieler kleiner Gewässer zu leisten.
2. Platz
2. Schüler experimentieren:
Biologie
Hanna Burhoff 11; Sina Alsini 12
Reaktionen von Haaren in verschiedenen Haarwaschmitteln
Wir testen, was mit den Haaren passiert, wenn man das Haar eine bestimmte Zeit lang in das Haarwaschmittel legt. Wir mikroskopieren die Haare dann und fotografieren das Ergebnis.
Chemie
Lukas Gellert 11; Roman Kleine Arndt 12; Henrik Kempkes 10
Wie reagiert Kresse auf verschiedene Chemikalien
In unserem Projekt möchten wir herausfinden, was passiert, wenn man Kresse mit Chemikalien anstatt mit Wasser gießt. Unser Ziel ist es die Reaktion der Pflanzen zu untersuchen.
Chemie
Mario Giesbert 12; Max Schlüter 11
Die Batterie von Bagdad
Wir wollen eine 2000 Jahre alte Batterie nachbauen und verbessern. Uns ist es gelungen die Batterie nachzubauen. Bei den Versuchen haben wir verschiedene Flüssigkeiten und unterschiedliche Flüssigkeitsmengen ausprobiert und sind auf eine max. Spannung von 1,020 V gekommen.
Ergebnis: Die Flüssigkeitsmenge und die Zusammensetzung der Flüssigkeiten beeinflussen den Strom kaum. Säurehaltige Flüssigkeitsmengen scheinen einen gewissen Einfluss auf die Spannung zu haben.
Chemie
Ira Tegeder 12; Laura Berndt 12
Malen mit Chemie... Das Geheimnis der Rungebilder
Unser Thema lautet Rungebilder (sich selbst malende Bilder). Wir versuchen, durch chemische Reaktionen ganze Bilder zu malen, indem wir viele verschiedene Chemikalien aufeinander tropfen. Wir verwenden dazu unterschiedliche Säuren und (eisenhaltige) Lösungen, so dass sich verschiedene Farbkomplexe bilden. Die Chemikalien zerlaufen zu chemischen Kunstwerken, die nur aus einzelnen Tropfen entstehen.
Chemie
Ole Varnhagen 11; Malte Wiesen 11
Wirkung von Metallsalzen auf Schimmelpilze
Da Silber- und Kupfersalze antibakterielle Wirkung zeigen, wurde versucht mit Lösungen oder Aufschlämmungen von Silberoxid, Silbernitrat, Kupferoxid, Kupfersulfat oder metallischem Kupfer das Pilzwachstum zu verhindern. Nur Kupfersulfatlösung zeigte eine deutliche Wirkung. Es zeigte sich, dass bei Kupfersulfat auch geringe Konzentrationen (1,25 %) schon ausreichen, um das Pilzwachstum zu verhindern.
Den Schimmelbefall auf Tapetenkleister konnten wir bisher nicht hervorrufen, da nicht genügend Zeit zur Verfügung stand und da unter Umständen nur ganz bestimmte Bedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit, die wir bisher nicht einstellen konnten, ein solches Schimmelwachstum ermöglichen.
3. Platz und Sonderpreis BASF Coatings: Fahrt zu BASF nach Ludwigshafen
Physik
Clemens Erdmann 12; Tim Drosson 12; Henning Otto 12
Ein einfacher Magnetmotor
Wir wollen einen einfachen Magnetmotor bauen, der als Antrieb für ein Schiffsmodell dienen soll. Dazu verwenden wir einen Dauermagneten, eine Spannungsquelle, eine Spule und einen Eisennagel. Die Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, die Teile so zu lagern, dass sie sich bewegen können um das Schiff anzutreiben.
Physik
Jan Pham 11; Lisa Hegemann 13
Bau und Erprobung eines Sonnenbrunnens nach Heron
Wir haben uns mit dem Thema Solarbrunnen beschäftigt. Ein Solarbrunnen ist ein Brunnen, der allein durch die Sonne betrieben wird. Die Frage, die uns bei dem Thema interessiert hat, war, wie ein Solarbrunnen funktioniert und ob man ihn in der Natur wirklich umsetzten kann. Auch wollten wir ihn nach Möglichkeit noch weiter verbessern.
Dies haben wir an einigen Versuchen zunächst nur einer Plastikflasche, 100 ml Wasser und einem Deckel, der einen mit Knete befestigten Strohhalm in der Mitte besaß, ausprobiert. Unser zweiter Versuch bestand bereits aus einer Glasflasche und hatte anstatt dem Deckel einen Stopfen mit einem mit Silikon befestigten Glasröhrchen in der Mitte, da die Plastikflasche sich wölbte und die Knete wegen der Hitze schmolz.
Um herauszukriegen, ob der Solarbrunnen durch Ergänzung von Pappe oder Kohlepapier besser funktioniert, haben wir zwei Flaschenbrunnen bebaut und einen davon mit Kohlepapier bzw. Pappe ausgerüstet. Bei diesen Versuchen haben wir die Zeit gemessen, wie lange es dauerte, bis das Wasser erstmalig oben aus dem Brunnen austrat. Das Ergebnis war, dass ein Solarbrunnen mit Kohlepapier deutlich besser funktioniert als ein Brunnen ohne. Das liegt daran, dass Schwarz die Wärme anzieht.
Im letzten Teil unserer Arbeit wollen wir testen, ob man so einen Brunnen in der Natur wirklich anwenden kann. Dazu haben wir uns zunächst überlegt, wie ein solcher Brunnen später aussehen müsste und bereits erste kleine Modelle gebaut.
2. Platz
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